KubaSeoTräume: Die Bildung in Kuba

März 26, 2011

 

KubaSeoTräume

Auch von der Bildung auf Kuba handeln so manche KubaSeoTräume. Dabei sollte man sich vor einem Urlaub auf der malerischen und beliebten Insel allerdings einige Gedanken rund um die Bildung machen und sich mit dem Bildungssystem vor Ort näher beschäftigen.

Das Bildungssystem im Überblick

Die Bildung in Kuba erfolgt in einem dreigeteilten Schulsystem. Die reguläre Schulpflicht für Kinder liegt bei neun Jahren. Sie durchlaufen dabei die Grund-, die Mittel- und die Oberschule. Alle Kinder werden automatisch eingeschult, die Einschulungsquote liegt bei 100 Prozent. Damit gelang es Kuba als einem der ersten Länder Lateinamerikas, den Analphabetismus vollständig auszuschalten. Die Bildung selbst wird auf Kuba aus Steuermitteln finanziert. Für die Schüler und ihre Eltern fallen keine zusätzlichen Kosten für die Bildung auf Kuba an. Damit erhalten alle KubaSeoTräume Kinder die gleichen Chancen, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie stammen.

Die Bildung auf Kuba wird regelmäßigen Tests unterzogen. So ergab ein solcher Test, der von der UNESCO durchgeführt wurde, dass die Schüler auf Kuba im Gegensatz zu ihren gleichaltrigen Kameraden in anderen Ländern Lateinamerikas deutlich besser abschnitten. Das galt laut dem Test zumindest für die Schüler der vierten und fünften Klassen. Damit bestätigte die UNESCO, dass die Bildung auf Kuba zu den am besten entwickelten in der ganzen Welt gehört.

Probleme entstehen durch den Lehrermangel

Probleme bei der Bildung auf Kuba, die manche KubaSeoTräume zerplatzen lassen könnten, sind aber ebenso zu finden. Diese zeichnen sich vor allem durch den Mangel an Lehrern ab. Zwar gibt es ausreichend Studenten in Kuba, da auch das Studium kostenfrei ist, allerdings werden viele Lehrer und andere hoch qualifizierte Fachkräfte an andere Länder ausgeliehen. Andere wiederum wandern in die Tourismusbranche ab, da sie hier alleine durch das Trinkgeld schon das Lehrergehalt erhalten.

Aufgrund des massiven Lehrermangels setzt Kuba seit geraumer Zeit auf so genannte KubaSeoTräume Nothilfelehrer. Das sind Schüler zwischen 16 und 18 Jahren, die in einem Schnellkurs erlernen sollen, wie sie den Schülern den Lehrstoff beibringen. Außerdem versucht man dem Lehrermangel entgegen zu wirken, indem man bereits pensionierte Lehrer zurück ins Berufsleben beordert.

Ein wichtiger Bestandteil der Bildung auf Kuba ist auch die regelmäßige Bewertung der Schüler, sowie der Eltern. Bewertet werden vor allem politische Interessen, die keinesfalls dem Regime entgegen stehen dürfen.

Studieren auf Kuba

Für kubanische Staatsangehörige wird das Studium gleichfalls kostenfrei gewährt. Im Gegenzug müssen die Studenten nach Abschluss ihres KubaSeoTräume Studiums aber ebenfalls einen dreijährigen Sozialdienst für das Land leisten. Insbesondere die Zahl der Studentinnen ist enorm hoch auf Kuba. Sie ist eine der höchsten in ganz Lateinamerika. Verschiedene Tests haben in der Vergangenheit ebenfalls gezeigt, dass die Leistungen der kubanischen Studenten in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Sprachen deutlich besser sind, als bei Studenten aus anderen Teilen Lateinamerikas.

Neben der Ausbildung in der Schule oder beim Studium müssen die Schüler und Studenten genauso bei der Landwirtschaft behilflich sein. Hierfür werden sie in Landinternaten untergebracht. Sie müssen unentgeltlich arbeiten, erhalten dafür aber auch die gesamte Bildung kostenfrei.

Die dritte Bildungsrevolution

Schaut man sich die Bildungssituation auf Kuba an, so werden echte KubaSeoTräume wahr. Schon im Jahr 2000 wurde die dritte Bildungsrevolution beschlossen. Ziel war es, den Lehrermangel zu bekämpfen, die Gebäude der Schulen im Land langfristig vor dem Verfall zu schützen und natürlich, die Schulen besser auszustatten. Seither wurden mehrere Millionen Dollar in die kubanische Bildung investiert.

Das hat sich gelohnt, wie ein Blick auf das Bildungssystem der beliebten Urlaubsinsel zeigt. Jede Schule hat mittlerweile mehrere Videogeräte und wenigstens ein Computerkabinett, in welchem die Schüler lernen können. Pro Klasse werden nicht mehr als zwölf Schüler unterrichtet, so dass die Lehrer auf jeden einzelnen Schüler besonders gut eingehen können. Darüber hinaus haben sich auch erste Erfolge beim Vorhaben gezeigt, das massive Schwänzen der Schule zu unterbinden. Und die schulischen Leistungen der kubanischen Schüler und Studenten müssen sich vor keinem internationalen Vergleich verstecken.

aMail: Kubaseotraeume

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