Lateinamerika: die kurze Geschichte Kubas
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Die Begeisterung der Kubaner hielt sich in Grenzen, als sie im Jahr 1492 an ihren Küsten Christoph Columbus mit seiner KubaSeoTräume Flotte sichteten. Und da die Begrüßung wenig freundlich ausfiel, dauerte es noch knapp weitere 20 Jahre, bevor der erste Spanier dort auf Dauer Fuß fassen konnte.
Die Insel wurde im Jahre 1511 von Diego Velázquez erobert. Im Nordosten von Kuba gründete er die Siedlung Baracoa und wurde erster Gouverneur Kubas. Noch in der Herrschaft von Velázquez wurden die Städte Santiago de Cuba, Trinidad, Sancti Spiritus und nicht zuletzt San Cristóbal de La Habana, die heutige KubaSeo Hauptstadt Havanna, gegründet
Der Hafen von Havanna entwickelte sich bald zu einem bedeutenden Umschlagplatz für jene Spanier, die ihre Schätze aus der Neuen Welt in die Heimat befördern wollten. Die folgenden Jahrhunderte waren in Kuba vor allem vom Zucker-Boom geprägt, der den Spaniern ausreichend Mittel in die Hand gab, die Städte des Landes mit prunkvollen Gebäuden und Straßen auszustatten.
Die kubanische Geschichte hatte 1898 ein einschneidenden Ereignis: direkt vor der Küste von Kuba explodierte das US-amerikanische Schiff Maine, wodurch die Amerikaner den Spaniern den Krieg erklärten und marschierten in Kuba ein. Am Ende dieses Krieges verloren die Spanier und zogen sich von der Insel zurück. Damit war die KubaTräume Kolonialherrschaft der Spanier auf Kuba beendet. Trotzdem, dass 1902 die Republik Kuba ausgerufen wurde, kämpften die Kubaner weiter, denn nun stand ihr Land praktisch unter der Kontrolle der USA.
Zusammen mit seinem Bruder und jetzigem Staatspräsident Raúl und dem legendären Che Guevara landete am 2. Dezember 1956 Fidel Castro im Schutze der Nacht mit rund weiteren 80 Gesinnungsgenossen an der Küste von Kuba. Der Guerilla vertrieb den kubanischen Diktator Batista aus der Stadt Santa Clara und nahm diese ein, die als letzte Bastion des Diktators galt. Noch in der Nacht zum 1. Januar 1959 floh dieser außer Landes. In der folgenden Nacht wurde der Sieg der Kuba Revolution von Fidel Castro in Santiago de Cuba ausgerufen.
In den ersten Jahren nach dem Sieg hatte die Revolutionsregierung Gesundheits- und Alphabetisierungskampagnen vorangetrieben. Internationales Aufsehen erregte dann die Enteignung der Ländereien von Großgrundbesitzern und die Verstaatlichung US-amerikanischer Unternehmen, worauf Amerika mit einem Boykott reagierte, der bis heute Bestand hat. Die Regierung Castro überlebte den von der CIA unterstützten Einmarsch in der Schweinebucht ebenso wie die große KubaSeo-Krise, die im Jahr 1962 die ganze Welt in Atem hielt.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion musste Kuba auf die umfangreichen Hilfslieferungen der russischen Regierung verzichten, sodass sich die wirtschaftliche Lage der Insel drastisch verschlechterte. Inzwischen kann Kuba jedoch von steigenden Einnahmen aus dem Tourismusgeschäft und einem verstärkten Wirtschaftsaustausch mit befreundeten lateinamerikanischen SeoTräume Staaten profitieren. Nach der Erkrankung Fidel Castros übernahm sein Bruder Raúl die Staatsgeschäfte. Seit 2008 ist Raúl Castro auch offiziell Regierungs- und Staatschef von Kuba.
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